Im Hinblick auf den aktuellen demografischen Wandel rückt die private Altersvorsorge als Geldanlage immer mehr in den Vordergrund. Aber welche Investitionsformen lohnen sich heute noch? Und welche Risiken sind mit ihnen verbunden? In diesem Blogartikel erhalten Sie 7 Tipps zur Altersvorsorge:

 

Tipp 1:  Die wichtigsten Schritte für einen Vorsorgeplan

Zuallererst sollten Sie es vermeiden, in die roten Zahlen zu geraten. Da unerwartete Ausgaben sich aber – wie der Name schon sagt – selten vorher ankündigen, muss für diesen Fall vorgesorgt sein. Zwei bis drei Nettogehälter als Rücklagen helfen Ihnen, nicht in den Dispo abzurutschen. Als nächsten Schritt sollten Sie sich überlegen, wie hoch Ihre monatlich investierbare Summe ist. Ausgehend von dieser und Ihrer eigenen Risikopräferenz können Sie anschließend Ihr persönliches Anlageportfolio zusammenstellen.

 

Sarego_ Geldanlage zur Altersvorsorge _Vorsorgeplan (1)

 

Tipp 2: Anlageformen mit passender Laufzeit wählen

Lange Laufzeiten ermöglichen oft eine gute Rendite. Aber entscheidend für die Anlageform ist immer auch, dass Sie über das Geld verfügen können, wenn Sie es benötigen. Egal ob für größere Reparaturen, einen Autokauf oder andere Anschaffungen. Deshalb gilt es  bei der Geldanlage für die Altersvorsorge stets auf eine Mischung aus kurz-, mittel- und langfristigen Anlageformen zurückzugreifen.

Sarego_ Geldanlage zur Altersvorsorge _passende Laufzeit (1)

 

Tipp 3: Balance aus Sicherheit und Risiko

Zunächst sollten Sie sich bewusst machen, was das magische Dreieck der Geldanlage besagt: Hohe Rendite, hohe Liquidität und hohe Sicherheit können niemals alle gleichzeitig erreicht werden. Deshalb gilt es den für Ihre persönliche Risikobereitschaft richtigen Punkt in der Mitte dieses Dreiecks zu finden. Bei der Altersvorsorge setzen Anleger aber einen zusätzlich hohen Fokus in Richtung Sicherheit. Hilfreich bei der Balance Ihres Anlageportfolios ist daher die Diversifizierung – wählen Sie Anlageklassen mit unterschiedlichen Schwerpunkten zwischen Sicherheit und Profitabilität.

Tipp 4: Vorsorgen mit gutem Gewissen

Nachhaltige Anlageformen gewinnen immer mehr an Bedeutung. Auch bei der Geldanlage für die Altersvorsorge setzen Anleger bewusst den Fokus nicht mehr nur auf Rentabilität, sondern auch auf Nachhaltigkeit. Wenn Sie für sich selbst etwas Gutes erreichen wollen und gleichzeitig niemandem schaden möchten, dann sind ethische, ökologische und soziale Kriterien bei Ihrer Entscheidung mitzubedenken. Und dieser Trend geht heute längst nicht mehr auf Kosten des Anlegers. Viele dieser Investitionsformen sind durchaus lukrativ.

 

Sarego_ Geldanlage zur Altersvorsorge _nachhaltige Investments (1)

Tipp 5: Riester-Rente: Besser als ihr Ruf?

Der Ruf der Riester-Rente hat in den vergangenen Jahren stark gelitten. Der Grund dafür liegt darin, dass viel Versicherer, Fondsgesellschaften und Banken zu hohe Kosten von der privaten Rente abgezogen haben. Und zwar sowohl die Kosten zu Vertragsbeginn als auch die laufenden Kosten für Verwaltung, Konto und Fondsausgabe-Aufschläge. Die Versicherten reagierten dementsprechend und kündigten ihre Riester-Konten. Allerdings ist von diesem Schritt abzuraten, da die Kosten bereits angefallen sind und diese Form der Rente im aktuellen Niedrigzinsumfeld ein passender Baustein für die Altersvorsorge sein kann. Sollten Sie allerdings feststellen, dass die eingezahlten Beiträge und der Vertragsstand unverhältnismäßig sind, dann können Sie eine vom Gesetzgeber aufgemachte Hintertür nutzen: Zahlen Sie nicht weiter ein und stellen Sie so Ihren Vertrag beitragsfrei.

 

 

Tipps 6: Lebensversicherung: Noch sinnvoll?

Jahrzehntelang galt die Lebensversicherung bei der Altersvorsorge als Geldanlage-Favorit. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Zum einen bietet diese Anlageform im Todesfall den Angehörigen Schutz – hierfür reicht allerdings eine Risikolebensversicherung. Auf der anderen Seite nutzen viele Anleger eine kapitalbildende Lebensversicherung als Altersvorsorge, deren Beiträge sie sich als Summe oder als monatliche Rente auszahlen lassen können.

Aber leider hat diese Investitionsform auch ihre Schattenseiten: Aufgrund der anhaltenden Niedrigzinspolitik sind auch in diesem Bereich die Zinsen relativ gering. Vom Bundesministerium ist der Garantiezins aktuell auf 0,9% festgelegt worden – vergleicht man das mit der Vergangenheit, ist das Ergebnis ernüchternd. Bis zu 4% wurden früher schon auf die laufende Verzinsung garantiert. Hinzu kommt die Überschussbeteiligung der Versicherer. Im Jahr 2018 zahlten deutsche Versicherer beispielsweise auf private Rentenpolicen mit Garantie eine laufende Verzinsung von 2,47%.

Tipp 7: Immobilien als Altersvorsorge

Für viele Anleger ist das Eigenheim immer noch die beste Geldanlage für die Altersvorsorge. Allerdings lassen sie dabei außer Acht, dass das eigene Haus keinen Vermögenswert darstellt, sondern eine Verbindlichkeit. Da durch die Instandhaltungskosten anfallen, entsteht kein positiver Geldfluss. Wer dennoch an den erfreulichen Entwicklungen des Immobilienmarktes in der DACH-Region teilhaben will, der muss kein Millionär mehr sein. Crowdinvesting ermöglicht es auch Kleinanlegern, vom Aufschwung der Immobilien-Branche zu profitieren.

Sarego_ Geldanlage zur Altersvorsorge _Immobilien (1)

 

 

Mit Crowdinvesting das Alter genießen

Ihr Portfolio für die Geldanlage zur Altersvorsorge sollte gut durchdacht und ausgewogen sein. Die richtige Mischung bringt den größten Erfolg. So kann z.B. auch die Beteiligung an unserem aktuellen Crowdinvesting-Projekt in der Herzgasse 63 in Wien eine Möglichkeit für Sie sein, Ihre Altersvorsorge aufzustocken. Damit Sie im Alter nicht über früher nachgrübeln müssen, lohnt es, jetzt schon an später zu denken. Informieren Sie sich über die Chancen, die unsere transparente Informationspolitik und die kurzen Laufzeiten der Projekte Ihnen bieten.

 

 

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