Crowdinvesting “Schwarmfinanzierung“: Diese vier Begriffe sollten Sie kennen!

Bei der Suche nach renditestarken Anlagemöglichkeiten begegnet Ihnen immer wieder der Begriff Crowdinvesting oder Schwarmfinanzierung. Im Folgenden wird näher beleuchtet, was sich hinter verschiedenen Begriffen verbirgt. So können Sie eine fundierte Entscheidung darüber treffen, ob diese Art der Geldanlage zu Ihnen passt.

Crowdfunding und Crowdinvesting – Der Unterschied

Crowdinvesting ist eine Abwandlung des bekannten Crowdfunding. Der Begriff “crowd” kommt aus dem Englischen und bedeutet Menschenmenge oder Schwarm. Das ebenfalls aus dem Englischen stammende “Funding” bedeutet Finanzierung. Die Idee ist einfach: Durch Mobilisierung vieler Investoren, die kleine Beträge einbringen, können große Projekte finanziert werden. Crowdfunding wurde früher vor allem für die Finanzierung von kreativen und wohltätigen Projekten genutzt.

 

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“Schwarmfinanzierung” – Crowdinvesting als attraktive Anlageform

Heute finanziert “der Schwarm” vor allem Start-ups und zunehmend auch Immobilienprojekte sowie umfangreiche Projekte im Energiesektor. Anders als beim Crowdfunding steht beim Crowdinvesting die Erzielung einer Rendite im Vordergrund. Crowdinvesting ist also eine innovative Anlageform, die es ermöglicht, dass private Investoren sich mit kleinen Beträgen an Großprojekten beteiligen. Möglich wird diese Art der Investition durch die technologischen Voraussetzungen, die das Internet bietet.

Auf zweiseitigen Plattformen können Privatpersonen sogenannte Mikroinvestitionen tätigen. Sie suchen sich gezielt Projekte aus und investieren dort ihr Geld. Sich an diesen renditestarken Großprojekten zu beteiligen, war bisher nur kapitalkräftigen Großinvestoren möglich. In Zeiten niedriger Zinsen und volatiler Aktienmärkte bietet Crowdinvesting eine neue Möglichkeit, Geld gegen attraktive Renditen anzulegen. Es ist jedoch sinnvoll, die wichtigsten Begriffe rund um das Thema Crowdinvesting zu kennen. Nur so können Sie optimale Investitionsentscheidungen treffen, nach und nach ein Portfolio aufbauen und erfolgreich Vermögen bilden. Dieser Artikel dient dazu, Ihnen die vier wichtigsten Begriffe zu erläutern. 

 

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1. Mezzanine Kapital – Mischform aus Eigen- und Fremdkapital

Der Begriff “Mezzanine” kommt aus dem Italienischen und ist ein Fachbegriff im Bereich der Architektur. Er bezeichnet ein Zwischengeschoss in Gebäuden. Übertragen auf das Gebiet der Finanzierung ist Mezzanine Kapital eine Mischform aus Eigen- und Fremdkapital. Es steht bilanziell zwischen dem Eigen- und Fremdkapital und ist ein Anlageprodukt im Rahmen des Crowdinvesting. Das Mezzanine Kapital zeichnet sich dadurch aus, dass es Renditen ermöglicht, die beinahe so hoch sind wie die Renditen der Eigenkapitalgeber.

Die Position zwischen Eigen- und Fremdkapital ist wichtig, wenn ein Insolvenzfall auftritt. Dieses Kapital zählt zum Haftungskapital und wird vorrangig vor dem Eigenkapital aber nach dem Fremdkapital bedient. Die Kapitalgeber haben also den Status von Eigenkapitalgebern und erhalten deshalb höhere Renditen. Die Mezzanine-Finanzierung wird häufig beim Crowdinvesting genutzt. Viele Kleinanleger gewähren Mikroinvestitionen und kommen dadurch in den Genuss hoher Renditen.

 

 

Mezzanine Kapital zur Finanzierung von Immobilienprojekten

Mezzanine-Darlehen kommen besonders bei der Finanzierung von Immobilienprojekten zum Einsatz. Hier bewirken sie durch die Ähnlichkeit zum Eigenkapital eine höhere Kreditwürdigkeit und somit garantieren sie eine reibungslose Durchführung des Projekts. Die Immobiliengesellschaft ist durch die Zusammenarbeit mit Investoren weniger abhängig von der Bank und damit erhöht sich ihr Handlungsspielraum.

 

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2. Nachrang-Darlehen – eine Form des Mezzanine-Darlehens

Eine Gestaltungsform des Mezzanine-Darlehens ist das Nachrang-Darlehen, welches einem klassischen Kredit sehr ähnlich ist. Ein Nachrang-Darlehen ist ein Darlehen, das erst nach der Bedienung anderer Gläubiger bedient wird. Diese anderen Gläubiger sind beispielsweise die Banken als Fremdkapitalgeber und die Lieferanten des Unternehmens. Der Anleger tritt somit in der Reihenfolge der Forderungen durch Nachrang nach hinten und wird erst nach anderen Fremdkapitalgebern bedient. Diese Art der Bedienung wird auch als Rangrücktritt bezeichnet.

Partiarische Nachrangdarlehen

Eine weitere Form der Immobilienfinanzierung ist das partiarische Darlehen. Dabei hat der Investor ein Recht auf Beteiligung an zukünftigen Gewinnen oder Umsätzen des Unternehmens. Die Verzinsung ist also variabel und hängt vom wirtschaftlichen Ergebnis des Unternehmens ab. Beim Crowdinvesting allgemein und bei Sarego im Speziellen werden aus rechtlichen Gründen ausschließlich partiarische Nachrangdarlehen vergeben. Die partiarische Komponente beinhaltet ein Recht auf Beteiligung aber kein Mitspracherecht im Unternehmen.

Im Insolvenzfall besteht andererseits aber auch keine Nachschusspflicht oder Verlustbeteiligung. Durch den Rangrücktritt werden jedoch erst die Fremdkapitalgeber bedient. Dieses höhere Risiko wird mit der höheren Rendite belohnt. Privatanleger können durch Zusammenstellung eines Portfolios ihr Kapital streuen und somit das individuelle Risiko senken. Da immer nur kleine Beträge als Mindesteinlage gefordert sind, kann das Risiko auf ein Mindestmaß reduziert werden. Die Renditechancen sind aber erheblich höher.

 

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3. Diversifikation – “Schwarmfinanzierung” Crowdinvesting passt gut ins Portfolio

Allgemein bezeichnet der Begriff der Diversifikation in den Wirtschaftswissenschaften die Ausweitung von Wahlmöglichkeiten. Ziel einer Strategie der Diversifizierung ist eine Maximierung von Chancen und eine Minimierung von Risiken. Übertragen auf den Bereich der Geldanlage bedeutet Diversifikation, ein ausgewogenes Portfolio aufzubauen. Die eigenen Geldanlagen werden dabei auf verschiedene Anlageprodukte – wie Aktien, Festgeld und Immobilien – verteilt. So wird das Risiko gestreut. Denn wenn sich Aktienmärkte im Abwärtstrend bewegen oder Festgeld wenig Zinsen bringt, hat man noch die Chance, dass Immobilien hohe Renditen erbringen. Setzt man alles auf eine Karte, sprich beispielsweise legt man sein gesamtes Vermögen in Aktien an, bleiben einem diese Möglichkeiten verwehrt. Experten raten zu einem diversifizierten Portfolio, bestehend aus verschiedenen Anlageformen.

 

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“Schwarmfinanzierung” Crowdinvesting – Geeignete Anlageform zur Diversifikation

Crowdinvesting eignet sich gut für eine solche Diversifizierungsstrategie. Es werden höhere Renditen als bei anderen Anlageformen ermöglicht. Die geringen Laufzeiten und Mindestinvestitionen erlauben außerdem den Aufbau eines flexiblen Portfolios. Auch als Ergänzung zu einem bereits bestehenden Finanzportfolio ist Crowdinvesting optimal geeignet. Durch geringe Mindestinvestitionsgrößen können Sie sich schrittweise ein Portfolio aus verschiedensten Beteiligungen an Projekten der Immobilienbranche aufbauen. Auf diese Weise profitieren Sie von den hohen Renditechancen, anstatt die mäßigen Zinsen der Banken zu akzeptieren. 

4. Multi-Sided Platforms – technologische Voraussetzung für das Crowdinvesting

Das Internet ermöglicht das Geschäftsmodell der Multi-Sided Platforms. Dabei werden verschiedene Kundengruppen angesprochen, die jedoch voneinander abhängig sind. Je mehr Nutzer die internetbasierten Dienste in Anspruch nehmen, desto erfolgreicher ist dieses Geschäftsmodell.

Multi-Sided Platforms – Vorteile für alle Nutzer

Die Multi-Sided Platforms nutzen den Netzwerkeffekt, um möglichst viele Kontakte zwischen ihren Nutzern zu generieren. Beim Crowdinvesting bieten Immobilienentwicklungs-Unternehmen auf der Internet-Plattform ihre Projekte an. Anleger informieren sich dort über die einzelnen Projekte und treffen ihre Wahl. Auf diese Weise können viele private Geldanleger motiviert werden, gemeinsam ein großes Immobilienprojekt zu finanzieren. Vor der Etablierung des Crowdinvesting waren diese großen Projekte ausschließlich finanzkräftigen Großinvestoren vorbehalten.

Die Immobilien-Crowdinvesting-Plattform Sarego ermöglicht eine kosteneffiziente Abwicklung von Projekten und die permanente Kommunikation mit den Privatinvestoren und Immobilienentwicklungs-Unternehmen. Auf diese Weise entsteht eine hervorragende Transparenz, denn der Investor kann sich jederzeit über den Fortschritt “seines” Projekts informieren. Damit wird der Privatinvestor unabhängig von der meist interessengeleiteten Beratung seiner Hausbank. Mit der Crowdinvesting-Plattform wird der Zugang zu renditestarken Immobilienprojekten für jedermann möglich. Auf diese Weise führt die Digitalisierung zu einer Demokratisierung von Anlagemöglichkeiten.

“Schwarmfinanzierung” Crowdinvesting ist eine transparente Anlageform

Vom Thema Crowdinvesting und den zunächst schwierig erscheinenden Begriffen sollte sich kein Privatanleger abschrecken lassen. Letztlich ist Crowdinvesting eine sehr transparente Anlageform, die hohe Renditechancen mit angemessenem Risiko verbindet. Durch die niedrigen Mindesteinsätze kann man sich langsam an diese Art der Geldanlage herantasten und schrittweise ein Portfolio aufbauen. Erfahren Sie hier mehr zu aktuellen Crowdinvesting-Projekten von Sarego:

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