Die besten Anlagetipps sind simpel. Kein Wunder, dass manch einer sie für so naheliegend hält, dass er sie im entscheidenden Moment vergisst. Die grundlegenden Anlagetipps für Einsteiger gelten 2018 genauso wie eh und je.

In diesem Blogpost werden 15 simple Anlagetipps, die ausschlaggebend für den Vermögensaufbau sind, näher beleuchtet. Wichtig für Investoren ist es diese regelmäßig anzuwenden.

 

1. In das eigene Wissen investieren

Dass Sie diesen Artikel lesen, beweist, dass Sie sich unsere erste Anlagestrategy bereits angeeignet haben. Sich immer wieder auf den neuesten politischen, wirtschaftlichen und Börsen-technischen Stand zu bringen, ist der richtige Weg zum eigenen Vermögensaufbau. Erfolgreiche Unternehmer wie Mark Zuckerberg, Warren Buffett oder Bill Gates verbringen einen Großteil Ihrer Zeit mit Lesen. Sie selbst raten aufstrebenden Investoren immer wieder, zu beachten, wie wichtig der Faktor “eigenes Wissen” für vielversprechende Investments ist.

 

Sarego_ Anlagetipps 2018

 

2. Der beste Anlageberater ist man selbst

Diese Aussage basiert natürlich auf der Annahme, dass Sie Punkt 1 beachten. Wer sich regelmäßig neues Wissen aneignet, der kann seine eigenen Anlageziele besser formulieren. Außerdem kennt jeder Anleger seine Risikopräferenzen am besten. Dieser Anlagetipp für Einsteiger ist zunächst sicherlich mit einem größeren Zeitaufwand verbunden, aber er macht sich schließlich bezahlt. Wer also langfristig erfolgreich sein will, der sollte unbedingt seine selbst formulierte Anlagestrategie konsequent verfolgen.

3. Nur in Anlageprodukte investieren, die man versteht

Bei Investments sollte der sprichwörtliche Bauer sich tatsächlich davor hüten, etwas “zu fressen, was er nicht kennt.” Nur, wer die Chancen und Risiken einer Anlage kennt, kann gute Entscheidungen treffen. Dazu zählt ebenfalls, dass sie die langfristige Entwicklung der Anlageklasse einschätzen können und dass sie wissen, wie jede einzelne Anlage Ihr Portfolio ergänzt. Auch die Kosten für die verschiedenen Anlageklassen sollten Ihnen bekannt sein. Anleger, die schlau investieren und langfristig Erfolg haben wollen, müssen also vorher genügend Informationen einholen.

 

4. Die Kosten im Blick behalten

Nicht jede Anlageform ermöglicht es den Investoren, die Kosten vorher genau kalkulieren zu können. Hierfür ist es entscheidend, dass es sich um transparente Anlageprodukte handelt. Ist das Produkt selbst nicht überschaubar, so besteht z.B. bei Transaktionskosten für Fonds noch die Möglichkeit, durch die durchschnittliche TER (Gesamtkostenquote) die eigenen Ausgaben schon im Voraus einzuschätzen. Es lohnt sich, aufmerksam zu bleiben und sich genau zu informieren, wie durchsichtig einzelne Investment-Projekte wirklich sind. Versteckte Kosten können sich schnell zum Rendite-Killer entwickeln.

 

 

 

5. Carpe Diem

Dieses Motto (im Deutschen frei übersetzt “Nutze den Tag”) kann als Anlagetipp für Einsteiger dienen, um das Thema Zeitaufwand noch einmal zu verdeutlichen. Wie gesagt, ist es wichtig sich mit dem Thema Geldanlage und Vermögensaufbau auseinander zu setzten und dafür Zeit zu investieren. Sie sollten sich also immer bewusst sein, dass Investitionen nicht einfach nebenher laufen. Aber wie es bereits John Davison Rockefeller formuliert hat: “Es ist besser einen Tag im Monat über sein Geld nachzudenken, als einen Tag im Monat für sein Geld zu arbeiten.“

 

Sarego_Anlagetipps 2018_Carpe Diem

 

6. Bescheidenheit ist eine Tugend

Viele erfolgreiche Investoren leben bescheiden. So gibt es auf der Liste der vermögendsten Menschen der Welt viele, die trotz ihres Vermögens einen zurückhaltenden Lebensstil pflegen. Der Starinvestor Warren Buffett ist das Paradebeispiel unter ihnen: Obwohl er Milliardär ist, lebt er seit 1958 im gleichen Haus. Das Nummernschild seines Autos ist “THRIFTY” (dt: “sparsam). Eine Lektion, die man sich auch als Einsteiger auf die Fahnen schreiben kann. Denn wer unter seinen eigenen Verhältnissen lebt (das heißt, dass die Differenz aus Einnahmen minus Ausgaben ein Plus ergibt), dem bleibt mehr, um neue Investitionen anzugehen.

 

7. Nicht mit dem Strom schwimmen

Anlageprodukte sollten immer anhand der eigenen Ziele und der selbst erstellten Anlagestrategie bewertet werden. Dabei kann es durchaus Chancen bieten, einmal gegen den Strom zu schwimmen. Sie sollten es auch vermeiden, anderen Anlegern in Sachen “Geheimtipps” zu vertrauen. Hinterfragen Sie lieber das Investitionsverhalten anderer und folgen Sie nicht blind der Masse.

 

8. Vorhersagen hinterfragen

Die Vorhersagen bezüglich des Verhaltens von Finanzmärkten werden von verschiedenen zugrunde liegenden Variablen beeinflusst. Dennoch hat die Vergangenheit gezeigt, dass diese Vorhersagen keineswegs eintreffen müssen. Deshalb ist ein entscheidender Anlagetipp für Einsteiger, dass Prognosen immer kritisch zu beurteilen sind. Das gilt selbstverständlich auch noch dann, wenn man bereits sehr erfahren ist. Auch hierbei sollte die eigene Anlagestrategie nie vorschnell verworfen werden.

 

Sarego_Anlagetipps 2018_Vorhersagen hinterfragen

 

 

9. Nicht auf Pessimisten hören

Pessimisten sehen häufig im Bezug auf bestimmte Geldanlagen nur Risiken und prophezeien bei vielen Anlageprodukten und Marktentwicklungen den Totalverlust. Auch diese Form der Beeinflussung von außen ist für Anleger wenig hilfreich. Vielmehr ist es wichtig, die Risiken einer Geldanlage selbst zu verstehen. Allerdings ist als aufstrebender Investor auch ein realistischer Optimismus bei der Vermögensanlage gefragt.

 

10. Nicht zu ängstlich sein

Ein Anlageportfolio mit 100% Sicherheit gibt es nicht. International ist Deutschland interessanter Weise für sein risikoaverses Verhalten bekannt. Anlageportfolios mit einem starken Fokus auf Sicherheit erwirtschaften im Durchschnitt weniger Rendite – das ist der logische Preis für die Stabilität, die man als Anleger damit gewinnt. Oft kann Diversifikation der Schlüssel zum Erfolg sein: Ein Anlagetipp für Einsteiger ist es daher auch, eine Mischung aus Risikoreicheren und Risikoärmeren Anlageklassen ins Finanzportfolio aufzunehmen.

 

11. Sich nicht von Emotionen leiten lassen

Anleger lassen sich häufig von Emotionen wie Gier, Panik oder Nervosität leiten. Dieses emotionale Verhalten kann sich negativ auf die Geldanlage auswirken. Das gilt besonders dann, wenn kurzfristige Entscheidungen unter dem Einfluss von Gefühlen getroffen werden. Wer im Spannungsfeld zwischen Verstand und Gefühl den Überblick bewahren will, der sollte seine Emotionen im Bezug auf das Anlageverhalten zügeln.

 

Sarego_ Anlagetipps 2018_Nicht von Emotionen leiten lassen

 

 

12. Langfristige Geldanlagen sind nicht zwingend die erfolgreichsten

Früher war klar: wer sein Geld lange anlegt, der bekommt auch hohe Zinsen. Noch heute hoffen viele Anleger darauf, dass sie für Investments mit langen Anlagezeiträumen dementsprechend hohe Renditen ausgezahlt bekommen. Allerdings können Zinsen sich über viele Jahre auch negativ entwickeln. Daher ist es für Anleger unverzichtbar, flexibel zu bleiben, um auf Veränderungen bedacht reagieren zu können

 

13. “Drum prüfe wer sich ewig bindet”

Dieses Zitat (aus dem “Lied von der Glocke” von Friedrich Schiller) gilt auch für Anlageportfolios. Im Unterschied zur Ehe sollte das Anlageportfolio aber nicht nur zu Beginn geprüft werden, sondern in regelmäßigen Abständen. Welche Rendite erbringen die einzelnen Anlageformen tatsächlich? Welche sollten Sie eher abstoßen? Welche ausbauen? Nur wer sich mit den konkreten Investment-Gewinnen oder -Verlusten befasst, der ist in der Lage, sein Anlageportfolio auch dementsprechend anzupassen.

 

14. In der Ruhe liegt die Kraft

Bedachte Anpassungen sind also sinnvoll – aber diese sollten nicht überhastet stattfinden. Marktschwankungen gehören zum täglichen Geschäft von Investoren. Wichtig ist es, den Unterschied zwischen einer normalen Schwankung oder einer entsprechend neuen Marktsituation zu erkennen. Bei starken Veränderungen im Marktumfeld gilt es, die Situation genau zu prüfen und sich zu überlegen, ob es sich hierbei nur um kurz- oder um mittel- bis langfristige Veränderungen hält, die Handeln erfordern. Ansonsten zahlen sich Ruhe und Gelassenheit immer aus.

 

15. Das eigene Haus oder die eigene Wohnung sind keine Investments

Ein Vermögen, z.B. ein Haus, bringt dem Käufer nur dann Geld ein, wenn dieses auch vermietet ist. Aber eine Immobilie, die man selbst bewohnt, kostet unweigerlich Geld (z.B. wegen Instandsetzung). Außerdem verliert das gekaufte Objekt über die Jahre an Wert. Der Schlüssel zum Vermögensaufbau liegt also darin, sich an Vermögenswerten zu orientieren und darin zu investieren.

 

Sarego_Anlagetipps 2018_Immobilien

 

Crowdinvesting ins Portfolio aufnehmen

Die wichtigsten Anlagetipps für Einsteiger mögen zunächst banal klingen – ihre tägliche Durchführung ist aber, was schließlich den Profi ausmacht. Wer sein eigenes Portfolio aufbaut, für den lohnt es sich auch, über Crowdinvesting nachzudenken. Diese Anlageform ermöglicht Beteiligungen an Immobilien bereits ab geringen Geldbeträgen.

Unser aktuelles Projekt in der Herzgasse 63 in Wien z.B. bietet Ihnen zudem eine große Transparenz, vergleichsweise kurze Laufzeiten und gute Gewinnchancen auf dem wachsenden österreichischen Immobilienmarkt. Informieren Sie sich dazu ausführlicher auf unserer Homepage.

 

 

 

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