Welche Anlagestrategie ist die richtige für welches Alter?

Um die passende Geldanlage für jede individuelle Lebensphase zu finden, ist es sinnvoll, sich bereits frühzeitig mit dem Thema zu befassen. Nicht nur der eigene Charakter ist bei der Auswahl einer Anlagestrategie entscheidend, auch das Alter spielt eine große Rolle. Wer früh anfängt, sich über die Zukunft seines Geldes Gedanken zu machen, der kann sich später über die Auszahlung eines hohen Zinses-Zins freuen. Wann also sollte man sich um welche Geldanlagen bemühen?

Die 20er Jahre: Die Zeit des Aufbruchs

Wer gerade sein Studium oder seine Ausbildung beendet hat, dem steht als Berufsanfänger gewöhnlich nicht sehr viel Geld zur Verfügung. Meist muss zudem noch ein Studienkredit oder andere Ausbildungskosten abbezahlt werden. Dennoch lohnt es sich, bereits nach dem ersten Gehalt über Investitionen nachzudenken.

 

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Passende Geldanlagen für dieses Alter zeichnen sich durch ihre Flexibilität und absehbare Investitionsfristen aus. Daher kommt z.B. ein Tagesgeldkonto in Frage, auf dem Sie jederzeit Zugriff auf die angesparte Summe haben. Auch Festgeld zu höheren Zinsen ist denkbar. Wer sein Vermögen in kleinen Schritten vergrößern will, der ist auch gut mit Crowdinvesting oder Fonds beraten. Grundsätzlich gilt, dass man sich in dieser Lebensphase keinesfalls verschulden sollte.

 

Betriebliche Altersvorsorge – bereits früh an später denken

Bereits zu Karrierebeginn ist es sinnvoll einen monatlichen Anteil des Gehalts für die betriebliche Altersvorsorge einzuzahlen. Diese Zukunftsinvestition wird direkt vom Bruttolohn abgezogen und beträgt maximal 4%. In der Ansparungsphase fallen somit keine Steuern und Sozialabgaben auf die Einzahlungen an, sondern werden erst mit dem Renteneintritt fällig. Besonders vorteilhaft ist diese Form der Altersvorsorge, wenn man als Angestellter neben den eigenen Beiträgen noch zusätzliche Leistungen vom Chef erhält. Solche Finanzierungskonzepte sind Verhandlungssache und sollten Teil möglicher Beförderungsgespräche sein.

 

Die 30er Jahre: neue Möglichkeiten für Investitionen

In dieser Lebensphase haben die meisten Menschen den Berufseinstieg gemeistert, stehen aber immer noch am Beginn ihrer Karriere. Mit dem höheren Gehalt steigen auch die Möglichkeiten für die passende Geldanlage. Es empfiehlt sich, etwa 10-15% des Einkommens anzulegen. Gleichzeitig sollten Sie eine Reserve von 3 – 4 Monatsgehältern zur Seite legen, um unerwartete Kosten abzudecken.

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Der Aufbau eines diversifizierten Portfolios

Jetzt ist auch die richtige Zeit, um sich verstärkt um die eigene Altersvorsorge zu kümmern. Diese kann z.B. durch den Kauf oder Bau eines Hauses ergänzt werden. Denken Sie bei der Zusammenstellung Ihres Portfolios daran, möglichst verschiedene Anlageformen zu wählen – das legt den Grundstein für Ihr späteres Vermögen. So ist es beispielsweise sinnvoll, neben einem Bausparvertrag über Bundesanleihen oder festverzinste Wertpapiere nachzudenken. Einen Vergleich verschiedener langfristigen Anlageformen haben wir Ihnen hier zusammengestellt.

 

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Die 40er: Auf dem Höhepunkt der Karriere

Zwar erreicht man in den 40ern oft den Zenit der beruflichen Laufbahn, allerdings haben viele Investoren gleichzeitig Kredite abzubezahlen. Diese Verpflichtungen sollten stets im Vordergrund stehen. Ansonsten kann das Anlageportfolio in diesem Lebensabschnitt im Sinne von Renditepotenzial versus Sicherheit erweitert werden. So sollte beispielsweise neben einer Investition in Rohstoffe und Aktien immer eine Rückversicherung durch Immobilienfonds und Crowdinvesting gegeben sein. Aber auch andere Verteilungsmodelle sind denkbar.

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So können Sie z.B. in sichere Geldanlagen wie Festgeld investieren, aber auch einen Teil Ihres Vermögens in Aktien anlegen. Dabei gibt es verschiedene Anlagestrategien an denen man die Auswahl der Aktien oder Fonds ausrichten kann: die Growth Strategie konzentriert sich beispielsweise auf Unternehmen mit großen Umsatzwachstum-Erwartungen während man bei der Index-Strategie in verschiedene Indizes investiert. Einen detaillierten Überblick haben wir Ihnen in dem Artikel “Grundlagen der Vermögensentwicklung: Die richtige Anlagestrategie verfolgen” zusammengestellt.

 

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Der risikoreichere Part der Anlageformen sollte allerdings stets den kleineren Anteil Ihrer Investitionen ausmachen.

Die 50er und 60er Jahre: Ruhestand in Sicht

Mit dem näher rückenden Ruhestand verlegen viele 50-60jährige ihren Fokus ganz auf die Sicherheit ihrer Geldanlagen. Es geht darum, erworbenes Vermögen zu bewahren, daher sind passende Geldanlagen für dieses Alter risikoärmer als in vorangegangenen Lebensphasen. Sie können jetzt beispielsweise in festverzinste Wertpapiere oder Bundesanleihen investieren, um abgesicherte Renditen zu erzielen. Gerade in Zeiten von Nullzinspolitik kommen für dieses Alter auch alle Anlageformen in Frage, welche zwar das Risiko gering halten, gleichzeitig aber Erträge ermöglichen. Dazu zählen insbesondere Fonds und Crowdinvesting.

 

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Crowdinvesting – flexibel in jeder Lebensphase

Wer früher anfängt an später zu denken, der wird später gerne an früher zurückdenken. Denn es gibt immer die passende Geldanlage, die den Bedürfnissen der jeweiligen Lebensphase gerecht wird. Aufgrund seiner Flexibilität und geringen Laufzeiten ist Crowdinvesting für jedes Alter empfehlenswert. Je nach Investitionsrahmen können Sie bereits ab 100€ Ihr bestehendes Anlageportfolio ergänzen

 

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