In Zeiten von Tagesgeldzinssätzen mit einer Null vor dem Komma halten viele Anleger nach besseren Geldanlagemöglichkeiten Ausschau. Immobilien stellen eine lukrative Alternative dar und faszinierten Menschen seit jeher als Anlageobjekt – daher nennt man sie auch „Betongold”. Bisher waren Immobiliengeschäfte mit interessanten Renditen über vier oder fünf Prozent jedoch vor allem Großanlegern vorbehalten oder mit mühsamer Recherche und vielen Besichtigungen verbunden.

Dies hat sich nun geändert: Immobilien-Crowdinvesting-Plattformen wie Sarego ermöglichen es Privatanlegern, schon ab wenigen hundert Euro in renditestarke Immobilienprojekte zu investieren.

Drei einfache Möglichkeiten, um in Immobilien zu investieren

Bei Privatanleger sind Immobilien als „Betongold” beliebt. Viele möchten jedoch nicht Tausende oder gar Millionen Euro berappen oder ein Studium für das Verständnis der Anlageform ablegen müssen. Deswegen bleiben Immobilienliebhabern im Wesentlichen drei Möglichkeiten zur Auswahl:

  • Immobilien-Crowdinvesting (der neueste Trend im Bereich der Immobilienanlagen)
  • Offene Immobilienfonds
  • Geschlossene Immobilienfonds

Diese drei spannenden Immobilien-Anlageformen wollen wir nachfolgend näher betrachten und miteinander vergleichen. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass wir den direkten Immobilienkauf, die Anlage in Immobilienaktien sowie in Immobilienanleihen als Alternativen ausklammern. Diese Anlageformen erfordern entweder viel Kapital und Expertise. Oder sie sind zu komplex, volatil und intransparent, um für die meisten Privatanleger in Betracht zu kommen.

Immobilien-Crowdinvestings boomt

Die rasante Entwicklung und Beliebtheit von Immobilien-Crowdinvesting-Projekten in Deutschland ist an folgender Grafik abzulesen:

2016 haben die Deutschen über 41,2 Millionen Euro in Immobilien-Crowdinvesting-Projekten angelegt, also mehr als doppelt so viel Geld als im Vorjahr. 2017 ist das Investitionsvolumen in Immobilien-Crowdfunding laut Monatsbericht von crowdinvest.de in den ersten Monaten bis einschließlich April 2017 bereits um 573 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen. Das Wachstum von Immobilien-Crowdinvesting boomt also 2017 noch stärker als 2016.

Viele Deutsche haben noch nichts von Immobilien-Crowdinvesting gehört

Obwohl das Immobilien-Crowdinvesting derart boomt, fand das Umfrage-Institut Allensbach bei einer repräsentativen Befragung kürzlich heraus, dass gerade einmal jeder sechste Deutsche über 16 etwas von Immobilien-Crowdinvesting gehört hat. Und nur vier Prozent der Deutschen sollen Näheres darüber wissen.

Und das, obwohl es Immobilien-Crowdinvesting Privatanlegern ermöglicht, bereits mit wenigen hundert Euro am Erfolg und der hohen Rendite größerer Immobilienprojekte zu partizipieren, die bisher nur Großanlegern (Mezzanine-Kapitalgebern) offen standen:

Die Vorteile des Immobilien-Crowdinvesting auf einen Blick

 

 

Immobilien-Crowdinvesting bietet viele lukrative Vorteile, deswegen boomt es auch derart in Deutschland. Anders als bei Immobilienfonds können Anleger schon mit ein paar hundert Euro gezielt in einzelne Projekte investieren, die sie selbst beurteilen und auswählen können.

 

Persönliches Immobilienportfolio mit 2-4 renditestarken Immobilien und mit Risikostreuung schon ab 500-1.000 Euro

Mit Immobilien-Crowdinvesting können kleine Privatanleger in mehrere Immobilien gleichzeitig investieren, ohne viel Kapital aufbringen zu müssen.

„So kann sich jedermann wie ein Großanleger ein renditestarkes, persönliches Immobilien-Portfolio anlegen.“

Die relativ kurzen Laufzeiten von 12 bis 48 Monaten unterstützen dies, weil das Kapital dadurch in absehbarer Zeit verfügbar wird für neue Investitionen.

„Immobilien-Crowdinvesting-Plattformen kommen ohne teure Vermittler und deren Vertriebs-Provisionen aus.“

Beim rein online vermittelten Immobilien-Crowdinvesting fallen keinerlei Gebühren, Kosten oder Aufgelder an, welche die hohe Rendite schmälern würden, wie das bei den Immobilienfonds der Fall ist. Den über die Crowdinvesting-Online-Plattform vermittelten Vertrag schließt der Anleger direkt mit dem Bauträger.

Im Gegensatz zu selbst erworbenem Immobilieneigentum wird das Projekt nach der Investition professionell verwaltet und durchgeführt, ohne dass man sich selbst um die Mieter oder Ähnliches kümmern müsste.

 

 

 

 

Mögliche Risiken und Nachteile des Crowdinvesting in Immobilien

Als Anleger sollte man folgende Nachteile dieser boomenden Anlageform des Immobilien-Crowdinvesting kennen und berücksichtigen:

  • Crowdinvesting eignet sich schon aufgrund der eher kurzen Laufzeiten nicht als langfristige Geldanlage oder Altersvorsorge.
  • Da das Immobilien-Crowdinvesting unter das Kleinanlegerschutzgesetz fällt, dürfen pro Anleger maximal 10.000 Euro investiert werden.
  • Investitionen in Immobilien-Crowdinvesting werden beim Bauträger als Eigenkapital bzw. als Nachrangdarlehen eingestuft. Beides wird im Insolvenzfall nachrangig behandelt – das heißt Anleger erhalten ihr Geld bei Insolvenz erst nach erstrangigen Gläubigern zurück, wenn etwas übrig bleibt. Dies ist der Grund dafür, dass diese Investitionsform formal gesehen riskanter und nach dem Kleinanlegerschutzgesetz auf maximal 10.000 Euro pro Privatanleger beschränkt ist.

 

Laut Statistik gab es bisher beim Immobilien-Crowdinvesting keinen einzigen Ausfall

Trotz des überschaubaren Risikos bei Sachwerten wie Immobilienvermögen sollte man sich als Anleger die Crowdinvesting-Offerten genau ansehen:

Welche Referenzen und Erfahrungen kann ein Bauträger vorweisen? Gibt es fundierte Rendite- und Markteinschätzungen, Risikoschätzungen oder auch Informationen darüber, wie die Bauprojekte insgesamt finanziert werden (komplette Finanzierungsstruktur des Projekts)?

Immobilienprojekte werden auf den Crowdinvesting-Online-Plattformen transparent und umfangreich präsentiert. Daher fällt es leichter, sich ein eigenes Immobilienportfolio auszuwählen und zusammenzustellen, wodurch eine zusätzliche Minimierung des Risikos erfolgt.

 

Immobilien-Crowdinvesting im Vergleich zu offenen Immobilienfonds

Offene Immobilienfonds können bereits ab einer Einlage von nur 50 Euro und meist auch im Zuge eines Fondssparplans erworben werden. Dies macht sie für viele Privatanleger zu einer einfachen, bequemen, breit gestreuten, wenn auch weniger rentablen Investition.

„Die Renditen offener Immobilienfonds sind durch den massiven Gelzufluss und die Streuung in viele teilweise unrentable Objekte deutlich geringer als beim Crowdinvesting.“

In den letzten Jahren lagen die Renditen offener Immobilienfonds durchschnittlich meist zwischen zwei und drei Prozent pro Jahr.

Offene Immobilienfonds sind meist milliardenschwer und investieren je nach Ausrichtung in viele breit gefächerte deutschland-, europa- oder weltweite Immobilienprojekte. Das Risiko verringert sich durch diese breite Streuung natürlich gegenüber einigen wenigen selbst ausgesuchten Investitionen noch mehr. Allerdings hat man auf die einzelnen Investitionen keinerlei Einfluss und muss in Kauf nehmen, dass möglicherweise viele Immobilien im Portfolio enthalten sind, in die man selbst nie investiert hätte oder die eine unterdurchschnittliche Rendite aufweisen. In der aktuellen Niedrigzinsphase reißen sich Anleger trotzdem um die Anteile offener Immobilienfonds mit wenigstens zwei oder drei Prozent Rendite. Daher setzen viele Fonds die Anteilsausgabe bereits aus. Zu viel Liquidität drückt zusätzlich auf die Rendite.

 

Ausgabeaufschläge von Immobilienfonds

Offene Immobilienfonds berechnen eine Menge Kosten beispielsweise für Vermittler, Makler oder Verwaltung, welche die Rendite weiter drücken.

Auch in diesem Punkt ist das Immobilien-Crowdinvesting überlegen, weil für den Anleger dort keinerlei Kosten oder Gebühren anfallen.

Der Anlagezeitraum beträgt mindestens 24 Monate, nach welchen Anteile an einem offenen Immobilienfonds erstmals wieder verkauft werden dürfen – oft auch nur zu einem gewissen Stichtag. Außerdem müssen Anleger bereits ein Jahr vor einer geplanten Rückgabe unwiderruflich erklären, dass sie ihre Anteile zurückgeben wollen.

 

Immobilien-Crowdinvesting im Vergleich zu geschlossenen Immobilienfonds

Hinsichtlich der Objektauswahl sind geschlossene Immobilienfonds dem Crowdinvesting wesentlich ähnlicher: Sie investieren meist nur in eines oder eine überschaubare Anzahl von Objekten. Ab einer Investition in drei Immobilienprojekte spricht man bei geschlossenen Fonds bereits von risikogemischt investierenden Investmentvermögen. Das Ausfallrisiko ist hierdurch wesentlich höher als bei offenen Fonds oder als bei mehreren im Crowdinvesting selbst ausgewählten Projekten.

„Bei geschlossenen Fonds fallen bis zu 10-20% Vermittlungsgebühren an.“

Die Vermittlungsgebühren und Provisionen geschlossener Immobilienfonds sind mit etwa 10-20% meist sehr hoch und drücken die Rendite erheblich.

Jährliche Ausschüttungen liegen ähnlich wie beim Immobilien-Crowdinvesting meist zwischen fünf und sieben Prozent. Am Ende der Laufzeit wird gegebenenfalls zusätzlich zur Einlage noch eine Wertzuwachs-Beteiligung ausgezahlt.

Die Fondslaufzeiten geschlossener Fonds sind sehr unterschiedlich und bewegen sich in der Regel zwischen fünf und 15 Jahren. Im Fall einzelner Projektentwicklungen sind auch kurze Laufzeiten von zwei bis drei Jahren üblich.

 

Geld in geschlossenen Fonds lange gebunden

Anleger geschlossener Fonds sollten sich sicher sein, das investierte Geld in den nächsten zehn bis 20 Jahren nicht zu benötigen.

Für einen vorzeitigen Verkauf von Anteilen geschlossener Immobilienfonds ist man auf einen so genannten Zweitmarkt angewiesen, muss Abschläge in Kauf nehmen oder findet gar keine Abnehmer.

„Die Mindestanlagesumme liegt bei geschlossenen Fonds mit mindestens 5.000, meist sogar 10.000 Euro deutlich höher als beim Immobilien-Crowdinvesting.“

Je nach Rechtsform des geschlossenen Fonds haftet der Investor auch für Verluste (Nachschusspflicht). Im Extremfall könnten Anleger bei Insolvenz des geschlossenen Fonds nicht nur ihre gesamte Einlage verlieren, sondern darüber hinaus zusätzlich mit ihrem Privatvermögen für Verluste haften.

 

Fazit aus dem Vergleich von Immobilien-Crowdinvesting und Immobilienfonds

Offene Immobilienfonds Geschlossene Immobilienfonds Immobilien- Crowdinvesting
Rendite 2-3% 5-7% 4-7%

Laufzeit

mind. 24 Monate 5-15 Jahre 12 bis 48 Monate
Mindestbetrag 50 Euro 5.000 Euro 500 Euro
Risiko niedrig, breite Streuung hoch, ggf. Nachschusspflicht mittel, eigene Streuung möglich
Kosten Ausgabeaufschlag in Höhe von meist 5%, weitere Gebühren Agio, Gebühren, Provisionen in Höhe von bis zu 10-20% keine
Weitere Vor- und Nachteile Sparplan möglich; 12 Monate Kündigungsfrist; Ausstieg oft nur zu bestimmten Stichtagen möglich Lange Laufzeit und schlechte Veräußerbarkeit auf Zweitmarkt; eventuell Haftung mit Privatvermögen Gezielte Auswahl und Diversifizierung mit Kleinbeträgen in selbst ausgesuchte Immobilienprojekte möglich

Vor dem Hintergrund der Krise der Lebensversicherung und des anhaltenden Niedrigzinsniveaus ist die Möglichkeit, mit dem Immobilien-Crowdinvesting mit kleinen Beträgen bereits hohe Renditen von vier bis sieben Prozent mit Immobilien zu erzielen für viele Anleger sehr willkommen.

„Gegenüber Immobilienfonds-Angeboten mit ihren Verwaltungskosten und vergleichsweise niedrigen Renditen (offene Immobilienfonds) bzw. den hohen Mindestbeträgen, langen Laufzeiten und hohen Risiken (geschlossene Immobilienfonds) entscheiden sich immer mehr Anleger zugunsten des Immobilien-Crowdinvesting.“

Wer schon mit kleinen Beträgen mehr Rendite erzielen möchte und selbst die volle Kontrolle über die Auswahl der Immobilien in seinem persönlichen Portfolio behalten möchte, findet im Immobilien-Crowdinvesting das perfekte Instrument hierzu.

 

Einfach via Online-Plattform am Boom der neuen Anlageform des Immobilien-Crowdinvesting teilhaben

Mit unserer Immobilien-Crowdinvesting-Plattform ermöglichen wir von Sarego es jedem Privatanleger, sich schon mit wenigen hundert Euro ein persönliches Immobilienportfolio mit hohen Renditen aufzubauen.

„Wir erheben beim Immobilien-Crowdinvesting vom Investment bis zur Rückzahlung keinerlei Kosten für den Anleger.“

Die Anlage in unsere Immobilien-Crowdinvesting-Angebote ist für Anleger vollkommen kosten- und gebührenfrei. Wir geben Anlegern außerdem die Möglichkeit, sich genau über die Immobilienprojekte zu informieren. Es gibt eine detaillierte Projektbeschreibung, Finanzkennzahlen, ein Unternehmensprofil des Bauträgers und ein Vermögensanlageninformationsblatt mit allen Informationen. Wir informieren stets transparent über den Baufortschritt des Projekts.

 

Nächste Schritte

Derzeit herrschen phänomenale Rahmenbedingungen für die Geldanlage in Immobilien wie zum Beispiel niedrige Zinsen und steigende Marktpreise.

Bei überschaubarem Risiko lassen sich somit also sehr interessante Renditen mit dem Immobilien-Crowdinvesting realisieren.

Hier geht es zu unseren aktuellen Immobilien-Crowdinvesting-Angeboten.

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