Geldanlage ist für viele Menschen ein Thema, mit dem sie sich nicht gern auseinandersetzen, denn die Möglichkeiten scheinen verwirrend und kompliziert. Trotzdem ist es wichtig, sich dem Thema bewusst zu stellen. Denn will man sich Träume erfüllen und für das Alter oder unerwartete Aufwendungen vorsorgen, ist der Aufbau eines Vermögens ein zentraler Aspekt in der Lebensplanung. Um kurz-, mittel- und langfristige Investitionen finanzieren zu können, benötigen private Anleger eine zu ihren individuellen Bedürfnissen passende Anlagestrategie.

Doch wie entscheidet man sich für eine oder mehrere Formen der Geldanlage? Wie soll man sein Geld zinsbringend anlegen, um für größer Anschaffungen, den geplanten Hausbau, das Studium der Kinder oder das eigene Alter finanziell vorzusorgen? Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, hat Sarego im Folgenden alle wichtigen Informationen zu den verschiedenen Anlageklassen im Überblick zusammengestellt. Mit Hilfe dieser Informationen können Sie sich für Ihre Strategie der Vermögenssicherung entscheiden.

 

Was versteht man unter einer Anlageklasse?

Eine Anlageklasse ist eine bestimmte Gruppe von Investitions- und Anlagemöglichkeiten, die auf dem Geld- oder Kapitalmarkt zur Verfügung stehen und nach bestimmten Kriterien geordnet sind. Die zu einer Anlageklasse zusammengefassten Produkte unterliegen außerdem den gleichen Gesetzen und Regulierungsvorschriften. Sie haben ähnliche finanzwirtschaftliche Eigenschaften und können deshalb auch hinsichtlich ihres Verhaltens am Finanzmarkt gemeinschaftlich betrachtet und analysiert werden.

Aktien, Anleihen, Rohstoffe sowie Immobilien und Festgelder sind gängige Anlageklassen, die auch Privatinvestoren zur Verfügung stehen. Seit einigen Jahren bietet das alternative Investment Crowdinvesting im Immobilienbereich eine innovative Möglichkeit der Vermögensbildung.

 

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Aufbau eines diversifizierten Portfolios

Um das Risiko in vertretbaren Grenzen zu halten, wird meist eine Strategie der Diversifikation empfohlen. Privatanleger sollten nicht “alles auf eine Karte setzen”, sondern durch einen Mix der Anlageklassen ihr Risiko senken und gleichzeitig möglichst hohe Renditen erwirtschaften. So ist es beispielsweise sinnvoll, für kurzfristige Anschaffungen einen Teil des Privatvermögens in schnell liquidierbaren Anlagen vorzuhalten. Tagesgeldkonten sind eine Möglichkeit, sich die kurzfristige finanzielle Flexibilität zu erhalten, um problemlos Autoreparaturen oder den Kauf von notwendigen Haushaltsgegenständen zu finanzieren, ohne einen Kredit aufnehmen zu müssen.

Damit ist auch schon eine wichtige Regel der Vermögenssicherung genannt: Zunächst sollten Kredite abbezahlt werden und so viel Kapital in kurzfristigen Anlagen zur Verfügung stehen, dass man auf keinen Fall den teuren Dispo-Kredit in Anspruch nehmen muss, wenn unerwartete finanzielle Aufwendungen entstehen. Erst wenn diese Grundbedingung erfüllt ist, wird es sinnvoll, sich über mittel- und langfristige Möglichkeiten der Vermögensbildung Gedanken zu machen.

 

 

Die verschiedenen Anlageklassen im Überblick

Für Anleger stehen die Kriterien Renditechancen, Sicherheit und Verfügbarkeit im Zentrum, wenn sie einen Anlageformen Vergleich vornehmen und sich für eine Anlageklasse oder die Kombination von unterschiedlichen Anlagen entscheiden. Im Hinblick auf diese Bewertungskriterien werden die verschiedenen Anlageklassen nun vorgestellt und näher erläutert.

1. Anlageklasse: Konventionelle Bankprodukte

In diesen Bereich fallen alle klassischen Anlagemöglichkeiten, die auf dem Geldmarkt angeboten werden. Die bekannteste Anlageform ist das Sparbuch, das jahrzehntelang für Privatanleger die Basis ihrer Anlagestrategie gebildet hat. Diese Anlage ist zwar sehr sicher, bietet aber aufgrund der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank kaum noch Renditemöglichkeiten, da sich die Zinsen auf einem historischen Tiefstand befinden.

Tages- und Festgeldkonten bilden den zweiten Bereich in dieser Anlageklasse. Sie erwirtschaften bei ebenfalls hoher Sicherheit etwas mehr Zinsen, aber auch mit diesen Geldanlagen kann man sein Kapital nicht nennenswert erhöhen. Ebenfalls in diese Anlageklasse gehört die Kapitallebensversicherung, die jedoch keine sichere Möglichkeit der Altersvorsorge ist. Denn auch die Versicherungsunternehmen leiden unter den niedrigen Zinsen, sodass mit neuen Verträgen keine guten Renditen erzielt werden.

 

2. Anlageklasse: Wertpapiere

Die Produkte dieser Anlageklasse werden auf dem Kapitalmarkt gehandelt. Hierzu gehören Aktien, Anleihen und Fonds. Aktien sind Anteile an einem Unternehmen. Zum einen werden den Aktionären jährlich festgelegte Dividenden gezahlt und zum anderen profitieren die Anleger beim Verkauf von eventuellen Kursgewinnen. Den vergleichsweise hohen Renditechancen stehen in wirtschaftlich unruhigen Zeiten Risiken von Kursverlusten oder ausbleibenden Dividendenzahlungen gegenüber.

Unternehmensanleihen oder Staatsanleihen sind eine weitere Alternative, bei der man immer die Bonität des Schuldners beachten muss. Im Gegensatz zu Aktien, werden bei Anleihen Zinsen und Laufzeiten fest vereinbart. Risikoarme Anleihen bieten weniger Renditechancen und bei einer drohenden Staatspleite wie beispielsweise in Griechenland oder der Insolvenz des Unternehmens sind auch hohe Verluste möglich.

 

3. Anlageklasse: Rohstoffe

In Zeiten politischer Börsen und volatiler Aktienmärkte wird oft eine “Flucht in Sachwerte” propagiert. Besonders Edelmetalle wie Gold und Platin gelten dann als sichere Anlagemöglichkeiten. Auch diese Anlagen sind Wertschwankungen unterworfen und darüber hinaus abhängig von der Entwicklung auf dem Weltmarkt.

 

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4. Anlageklasse: Immobilienfonds

Der Immobiliensektor boomt, unter anderem aufgrund der Niedrigzinspolitik seit einigen Jahren. Besonders in den bevorzugten Lagen der Ballungszentren werden mit Immobilienprojekten sehr gute Renditen erzielt. Die Immobilienfonds, die für Privatanleger interessant sind, haben jedoch teilweise negative Renditen erzielt und einige offene Immobilienfonds mussten abgewickelt werden.

Das Problem bei den Immobilienfonds ist deren mangelnde Transparenz. Anleger wissen nicht, in welche Immobilien investiert wird und können somit das Risiko nicht abschätzen. Auch die Alternative, direkt in ein spezielles Immobilienprojekt einzusteigen, schied lange Zeit für Privatanleger aus, da hierfür hohe Finanzmittel erforderlich waren. Der Langfristcharakter vieler Immobilienanlagen ist für viele private Investoren ein weiterer Nachteil.

 

5. Anlageklasse: Alternative Investments wie das Immobiliencrowdinvesting

Crowdinvesting fällt unter die Anlageklasse der alternativen Investments. Über zweiseitige Crowdinvesting-Plattformen wie Sarego können mehrere Anleger bereits ab Beträgen von 100€ in renditestarke Immobilienprojekte investieren.

Auf der Plattform werden alle Projekte ausführlich dargestellt, sodass der private Investor seine Entscheidung aufgrund von umfangreichen Informationen trifft und genau in die Immobilienprojekte investieren kann, die zu seinen Präferenzen passen.

Laufzeiten von sechs Monaten bis zu drei Jahren ermöglichen die schnelle Realisierung der ersten Renditen. Geringe Einstiegsbeträge erlauben es, mit wenig Einsatz Erfahrungen in diesem Bereich zu sammeln. Dabei werden Renditen von mehr als sechs Prozent realisiert. Das Prinzip ist für beide Seiten vorteilhaft. Viele Kleininvestoren legen ihr Geld zusammen für ein großes Immobilienprojekt. Die Projektentwickler erhalten eine neue, flexible und vor allem viel schnellere Finanzierungmöglichkeit, als Banken bieten können. Damit wird wiederum die Rentabilität der Projekte zu beiderseitigem Vorteil erhöht.

 

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Immobiliencrowdinvesting – optimale Strategie zur Vermögenssicherung

Mit dem innovativen Anlageprodukt Crowdinvesting ermöglicht Sarego auch in Zeiten niedriger Zinsen, privaten Investoren mit überschaubaren Einsätzen ein Vermögen aufzubauen. Dabei behält der Anleger jederzeit den Überblick über sein Investment, denn auf der Crowdinvesting-Plattform wird kontinuierlich über den Projektfortschritt informiert. Hier können Sie sich auch über alle Immobilienprojekte, die als Investment zur Verfügung stehen, eingehend informieren und dann eine Entscheidung treffen.

 

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Steigen Sie zunächst mit niedrigen Beträgen ein und bilden Sie nach und nach ein stattliches Vermögen, denn es werden Renditen zwischen vier und acht Prozent erwirtschaftet. Bei dieser Form der Geldanlage fallen keine Gebühren oder Ausgabekosten an, so dass es sich auch wirklich lohnt, mit vergleichsweise niedrigen Beträgen einzusteigen.

Da die Laufzeiten höchstens drei Jahre betragen, ist die mittelfristige Verfügbarkeit Ihres Kapitals gesichert. Wer kurzfristiger plant, kann auch Projekte mit einer geringeren Laufzeit wählen. Das Immobiliencrowdinvesting verbindet hohe Renditen mit geringem Risiko und Flexibilität. Vor diesem Hintergrund ist es nicht verwunderlich, dass sich das Volumen im Bereich des Immobiliencrowdinvestings im ersten Halbjahr 2017 gegenüber dem Vorjahr versechsfacht hat.

 

Hier finden Sie mehr Informationen zu dem aktuellen Crowdinvesting-Immobilienprojekt in der Herzgasse 63 in Wien:

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